Review
Artist: INTERNECINE
Titel: The Book Of Lambs
- Artist: INTERNECINE
- Label/Vetrieb: Connected, Hammerheart
Ein monströses Ding von einem Album stoßen Internecine in die zuckenden Leiber aller härtesüchtigen Death Metal Extremisten dieses Planeten. Deren Sänger, Axeman und Tieftöner Jared Anderson, spielt hauptsächlich noch bei den Floridanern Morbid Angel und nebensächlich bei Hate Eternal – hat also einige instrumentelle ü£bung. Seine atemberaubend artistischen Darbietungen wahnwitziger Spieltechnik auf „The Book Of Lambs“ scheinen fast schon maschineller Natur, so hyperschnell und hochpräzise hat er seine Exekutionsinstrumente für dieses tödliche Monumentalwerk malträtiert. Genretypisch bluttriefender und inhumaner Pathologengesang gehören hier genauso dazu wie infernalisches Schlagzeugdauersperrfeuer von den Gasttrommlern Derek Roddy und Tony Laureno. Die konfus ineinander verschachtelte kompositorische Komplexität von „The Book Of Lambs“ erfordert ein Höchstmaß an Aufmerksamkeit, sonst blättern die Seiten des „Buchs der Lämmer“ ungelesen und winderzeugend an einem vorbei. Anderson ist ohne jeden Zweifel ein echt wahnsinniger Todesbleisäufer – diesen respekterzeugenden Eindruck können diverse psychotisch-abstruse Gastsoli von seinem Morbid Angel Bandkollegen Erik Rutan (macht auch bei Alas Musik) zudem dauerhaft verstärken.
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