Review

Artist: Inner Core

Titel: Soultaker

Inner Core „Soultaker“

(Echozone/Soulfood)
Kraftvolle Keyboardriffs, eine Stimme mit Charisma und eingängige Gitarrensoli: Das Debütalbum der Symphonic Metal -Band Inner Core präsentiert sich als runde und ansprechende Scheibe für Freunde des female fronted Metal. Sängerin Anna Rogg verleiht jedem Song seinen eigenen Charakter. „Snowstorm“ lebt von energischen Gitarrenriffs und dem leidenschaftlichen Gesang der Chanteuse und hat das Potential, zu seinem Ohrwurm zu werden, während „Crucified“ elegischer ist. Wunderschön ist die Ballade „Keep The Distance“, in der das Keyboard und die Geige eine klangvolle Allianz eingehen. Darüber schwebt der sanfte, fast gehauchte Gesang der Frontfrau. Im Kontrast dazu steht „Monsters“, ein dynamisches Stück, das Fans der Bands Nightwish und Within Temptation gleichermaßen erfreuen wird. „Soultaker“ ist also insgesamt ein solide produziertes Album, das dem Ohr schmeichelt, dem Hörer aber wenig Überraschungen bietet. Fans des Genres sollten dennoch ein Ohr riskieren, da das Quintett sein Handwerk exzellent beherrscht.
Mirja Dahlmann

Veröffentlicht: 04/2018

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