Review
Artist: HADES ALMIGHTY
Titel: The Pulse Of Decay
- Artist: HADES ALMIGHTY
- Label/Vetrieb: Psycho Bitch Rec.
Mit dieser Veröffentlichung meldet sich eine der eigenständigsten Bands des gesamten vereinigten Metal-Königreiches ÔÇô endlich ÔÇô recht eindrucksvoll zurück. Nachdem Hades mit dem vorhergehenden Release, ihrem 99er Album „Millenium Nocturne“ selbiges um einiges dunkler beginnen ließen, als die meisten sich dies gewünscht hatten, wurden die seit ü92 beständigen musikalischen Hardliner von ihrem letzten Label aufgrund zu niedriger Verkaufszahlen gnadenlos gedroppt. Das dieses damalige Meisterwerk ÔÇô und nichts weniger ÔÇô an düsterem und mächtigen Norway-Doom-Death-Metal die meisten anderen seiner Zeit um einiges an Einfallsreichtum und Morbidität übertraf, schien niemanden zu interessieren. Am allerwenigsten die Fans dieser Musikrichtung. Die seien hiermit jedoch erneut dringlichst aufgefordert, den Jungs bei ihrem Neuanfang bei einem kleinen Underground-Label die nötige Aufmerksamkeit entgegenzubringen. Der schwarzmetallische Anstrich steht dem monströsen und doomigen Sound der norwegischen Henkersmeister ganz einfach wieder hervorragend zu Gesicht. Die Band hat lange an ihren neuen Kompositionen gefeilt, was sich in jedem der Stücke definiert. Jeder Song wurde mit einem für ihn charakteristischen Leitmotiv ausgestattet, die Ideenvielfalt des außergewöhnlich talentierten Terzetts scheint erneut wirklich überwältigend. Außerdem überrascht „The Pulse Of Decay“ mit einem brillanten Front-Coverartwork und einem künstlerisch anspruchsvollen Innenleben im Booklet der CD. Auch an der Produktion gibt es nicht das geringste auszusetzen (Sound Suite/ Terje Refsnes). Die durch die Musik der Norweger erzeugte Stimmung ist von atemberaubender, gruseliger Authentizität, was der Band einen gigantischen Vorsprung gegenüber den sonstigen überwiegend gesichtslosen Erzeugnissen der Branche verleiht.
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