Review

Artist: H2O

Titel: FTTW

Wenn eine Band eine Platte auf dem einstigen Bad Religion/ Offspring-Label Epitaph veröffentlicht, ist eine gewisse Erwartungshaltung, oder unfeiner formuliert, Voreingenommenheit, durchaus nichts Ungewöhnliches. Wenn aber dann noch der Boss höchstpersönlich (und in diesem Fall ist nicht “The Boss” Bruce Springsteen gemeint, sondern Ex-Bad Religion Klampfer Brett Gurewitz) an den Reglern steht, können die Erwartungen theoretisch schon gar nicht mehr erfüllt werden. Werden sie hier auch nicht. Leider. ABER: Trotz ihrer hohen Ziele können sich die im Info als “NYC Hardcore Recken” angekündigten Pop-Punks ganz gut aus der Bredouille ziehen. Total nachvollziehbar, daß sich jeder Produzent mit jedem produzierten Album wenn’s geht ein Denkmal setzen möchte, schon tausendmal gesehen und tausendmal gehört. Auch Gurewitz macht da keine Ausnahme und drückt den Burschen von H2O seinen BR-Stempel mal ordentlich auf. Nicht unschmissig geht es dennoch auf dem mittlerweile dritten Album der New Yorker zu, die sich mittels launiger Mitgröhlnummern wie “Faster Than The World” und “Old Skool Recess” durch ein volles Skateboard-Freestyle-Trickprogramm auf der Halfpipe brettern, daß die Knieschoner der Kids nur so schlottern. Die tatkräftige Unterstützung von den Kollegen von Rancid, Agnostic Front, CIV, Madball und den Mighty Mighty Bosstones hätte nicht unbedingt sein müssen, fällt aber trotzdem angenehm auf. Helm auf und Musik an.

Veröffentlicht: 1999

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