Review
Artist: Green Carnation
Titel: A Dark Poem, Part III: The Messiah Complex
- Artist: Green Carnation
- Label/Vetrieb: Season Of Mist
Die Norweger, Garanten für musikalische Hochwertigkeit per se, entführen uns ein weiteres Mal in eine etwas andere Welt, die der unseren doch ziemlich ähnelt. Genau in diesem Spielfach agieren Green Carnation auch auf ihrem neuen Output. Ausschweifung, Geduldsproben, etwas an ollen Kamellen mit eingewoben, und fertig ist der Traum, zwischen Folk und Dark und Metal und Nirgendwo. Ein Nirgendwo, das sich in vier entladenen Tracks als nichts anderes als unsere Welt erweist. All die Flöten von dereinst, wer heute durch Kalkutta oder Den Haag latscht, mag es nachvollziehen. Die Griffigkeit der Arrangements duftet nach Unendlichkeit, die Exekution manchmal nach Prog in moldodawischen Unstimmigkeiten. Keine leichte Kost, aber eine, die wenn man sie verdeut hat, den Bedarf an Nachschub schürt. Ja, und es wird nachgeschoben, genau dort, wo wir es nicht erwarten. Das Halma aus „geht klar“ und „vielleicht auch nicht“ geht bei Green Carnation erneut auf: Wir fressen, was wir saufen. Auch wenn es gelb ist (oder zu sein scheint). Antlitze mögen schimmern, das Grüne erlaubt das Gehen! Won’t you cross Abbey Road?! Green Carnation nehmen die Verlängerung, nicht die Abkürzung. (Und Jesus war als Komplex eine Frau).
Stephan Wolf
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Sonic Seducer 09-2026 + Gothic Fetisch Kalender 2027 + M’era Luna Sticker + CD: Saltatio Mortis – Staub & Schatten, Tanzwut + Silke Bischoff + Schandmaul + Soft Cell + Interpol + Tarja + Evanescence + Marilyn Manson + Amphi Festival
Exklusiv bei und auch in zwei Bundles erhältlich:
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- mit „Staub & Schatten“-Kunstdruck mit handschriftlichen Lyrics der Single „Ich schrei deinen Namen in die Nacht“ von Alea, limitiert auf 499 Exemplare inklusive Saltatio Mortis-Sticker
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- mit Saltatio Mortis-Baumwolltasche
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