Review

Artist: FIELDS OF THE NEPHILIM

Titel: Fallen

Wurde in der Single-Rezension in unserer letzten Ausgabe noch voller Begeisterung und Vorfreude auf die lange erwartete neue Veröffentlichung des Fulltime-Albums der Gothicrock-Legende Carl Mc Coy und seinen gut ein ganzes Jahrzehnt brach liegenden Fields Of The Nephilim hingewiesen, so wird dies nun angehörs des fertigen Longplayers drastisch geschmälert: „Fallen“ wirkt rein produktionstechnisch über weite Teile schlicht und einfach wie ein unfertiges Demo, an welchem gut daran getan wäre, noch die eine oder andere knöpfchendrehende bzw. masternde Hand zu legen. War man von den Fields bis dato eine einwandfreie Produktion gewohnt, so darf im Hinblick auf die Statements von Carl Mc Coy zu seinem eigenen Album (siehe News & Stories in dieser Ausgabe!) stark daran gezweifelt werden, daß man es bei den vorliegenden Stücken mit den vollendeten Versionen der Songs zu tun hat. Doch zumindest was die Qualität des vorhandenen Materials angeht, ist man einmal mehr über jeden Zweifel erhaben. Mc Coy und sein Busenfreud Tony Pettitt haben mit „Fallen“ zehn (teilweise zwar ungeschliffene) Gothrock-Diamanten geschaffen, die einerseits durch den spröden Charme einer „gewöhnungsbedürftigen“ Produktion glänzen und andererseits den Ausblick gewähren auf die enorme schöpferische Kraft und Vitalität einer der (immer noch) wegweisenden Köpfe des Genres. Fields Of The Nephilim beschwören nach zehn Jahren Pause wieder den Sonnenuntergang: Atmosphärisch-dichte Sounds vermischen sich mit des Meisters beschwörender Stimme zu einer wahren Wand aus Dunkelheit, in der man nicht einmal bei Stadionflutlicht die Hand vor Augen sieht. Musikalisch irgendwo zwischen klassischem FOTN-Material und jüngsten The Nephilim-Soloausflügen schlägt man die Brücke vom Gestern ins Heute, wie „Subsanity“, „Hollow Doll“ oder der Titeltrack unter Beweis stellen. Unter besseren Sternen mit Sicherheit ein würdiges Comeback einer lange vermißten Superband, hier jedoch mit Sicherheit ein Album, welches über das weitere Schicksal einer der Gothrock-Paten entscheidet.

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