Review

Artist: FETISH 69

Titel: Dysfunctions And Drones

Fetish 69 sind ein tolles Beispiel dafür, wie sich Bands bestenfalls entwickeln können. Angefangen als austauschbare Metal-Kapelle mit einer halbwegs brauchbaren Fremdkomposition im Programm (“Being Boild” auf “Anti-Body”) über das überirdische so-könnten-Ministry-und-Consorten-heute-klingen-wenn-sie-nicht-den-Zug-verpaßt-hätten-Album “Geek” auf Doxa hin zu “Dysfunctions And Drones”, welches weit mehr ist das Remix-Gegenstück zu “Geek”. Was sich auf “Geek” schon andeutete (das Aufmotzen von Metal durch Elektronik) wird hier nicht nur weiter vorgeführt, sondern so weit getrieben, daß Fetisch 69 wohl kaum jemand mehr als Metalband wahrnimmt. Dank tatkräftiger Unterstützung von Mr. Omnipräsent Mick Harris, James Ploktin, dem Neurosis Ableger Tribes Of Neurot, Teho Teardo, Teilen der Mego-Posse (um nur einige zu nennen) entstanden Remixe, neue Tracks und Kollaborationen, denen eigentlich nur gemein ist, daß sie sich allesamt ganz, ganz weit von den Wurzeln der Band entfernen. Statt auf Industrial-Metal oder gar Gemoshe setzen die ü»sterreicher nun auf die Schnittmenge von Ambient, TripHop, Electronica – aber alles in er Form, die so klingt, als wäre das Album in Teufels Küche entstanden: Böse, finstere Schlachtplatte für Leute, die eigentlich ohne Abendessen ins Bett gehören.

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