Review
Artist: EVOKEN
Titel: Quietus
- Artist: EVOKEN
- Label/Vetrieb: Avantgarde, Connected
Dieses Album ist „slow, deep and hard“. Ja, man kennt diese Adjektive von einer anderen Band, die sich die Wörter plakativ als Albumtitel gewählt hatte – aber so ist es. Die Amerikaner haben sich seit ihrer ersten MCD-Veröffentlichung 1995 und dem Debüt „Embrace The Emptiness“ 1998 konsequent der alten Doom-Tradition verschrieben und zeigen dabei viel Sinn für vielteilige, „epische“ Stücke mit langer Spielzeit, jedoch nicht immer spannend. Die Songs des Albums bewegen sich zu Anfang gleichförmig um wenige Ideen, die, zumindest laut gehört, viel Pomp zeigen. Deshalb sollte man sich ein bißchen mehr Zeit zum Antesten nehmen, denn ab dem vierten Track „Where Ghosts Fall Silent“ zeigen Evoken, daß sie den frühen My Dying Bride recht nahe stehen und genauso doomig sein können, wie einige weit bekanntere Bands. „Quietus“ ist ein sperriges Album, das leider erst nach einem faden Anfang in Form kommt.
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