Review

Artist: DREAM CITY FILM CLUB

Titel: In The Cold Light Of Morning

DCFC sind eine Band, die mich zutiefst ratlos macht. Support-Act von Placebo (die ich offen gesagt alles andere als erträglich finde), benannt nach einem illegalen Porno-Kino in SoHo und Vergleiche mit Nick Cave, Tindersticks und Gallon Drunk. Dazu noch ein Booklet, in dem ausschließlich tote Tiere zu finden sind. Paßt nicht zusammen. Aber nur auf den ersten Blick, man muß schon näher ins Detail gehen und auch ein gewisses Maß an Begeisterungsfähigkeit in den Genen tragen. Kein Titel würde besser zu der Stimmung passen, die “In The Cold Light Of Morning” vermitteln will. Nichts wirkt so irreal, wie die ersten Sonnenstrahlen nach einer durchwachten Nacht. Mit ihrem zweiten Album schaffen die John Peel- Lieblinge eine Song-Sammlung, die ähnlich schwer greifbar wie des Tages frühe Lichter sind. Von langsamen, bluesigen Balladen zu glammendem Rock und noisigen Einlagen – ein Wechselbad der Gefühle. Milde kann ich über die lächeln, die nicht verstehen. Denn dieses Album hat Leidenschaft. Mit Sicherheit die Band für 1999. Liebt sie oder haßt sie.

Veröffentlicht: 1999

1999 findest du Hier finest Sonic-Secucer Ausgaben aus dem Jahr 1999

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