Review

Artist: DIVERCIA

Titel: Modus Operandi

Schon nach den ersten Sekunden ist alles klar: Mit “Modus Operandi” hält man eine Scheibe in den Händen, die ganz mächtig krachen wird und deren Black und Death Metal-Klänge düstere Herzen höher schlagen lassen werden. Doch wenig später will man seinen Ohren so gar nicht trauen. Statt der erwarteten Grunzvocals erklingt ein Stimmchen, welches überhaupt nicht zur Musik zu passen scheint, eher an eine Mischung aus HIM, Century und Entwine erinnert und dem Ganzen einen ziemlich gothiclastigen Stempel aufdrückt. Die meisten werden wohl eine Weile brauchen, um sich mit diesem etwas eigenwilligen Stil anzufreunden, und wahrscheinlich auch überlegen, ob eine härtere, ab und zu kreischende Stimme, die bei “Vaya Con Diablos” und “Planeteer” leider nur in Ansätzen und viel zu spät zu hören ist, nicht besser zur eindeutig von den Eternal Tears Of Sorrow beeinflußten Musik passen würde. Jedenfalls sehr gewöhnungsbedürftig, aber durchaus empfehlenswert! Songs wie “Transylvanian (Love)” und “Modus Operandi” tönen zumindest nicht bei jeder dritten skandinavischen Band aus den Boxen! Aber hört selbst, ob’s gefällt.

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