Review
Artist: DEFLESHED
Titel: Royal Straight Flesh
- Artist: DEFLESHED
- Label/Vetrieb: Regain
„Royal Straight Flesh“, das vierte Album von Defleshed, ist ein sprachlos machendes Härtemassaker der Oberklasse. Endlos brachialer und atemberaubend präzise gespielter Death Metal aus Schweden, der dem Rest der Gilde eindrucksvoll aufzeigt, wie man das macht. ü91 gegründet, haben sich diese hartnäckigen Schwedenteufel mittlerweile zu einer echten Death Metal-Eliteband entwickelt, denen in Sachen Destruktivität und Spieltechnik nur noch wenige das unheilige harte Wasser reichen können, wenn überhaupt. Nun sind sie zurück, und sie sind entschlossener und vehementer als je zuvor! Das neue Album stellt ein 32minütiges Schlachtfest der Notenlehre dar, ganz in der kompromißlosen Linie, welche der erfolgreiche Albumvorgänger „Fast Forward“ vorgab. Die atemberaubend präzise Hochgeschwindigkeitsrhythmik der brachialen Silberscheibe sollte man Defleshed, dieser Prachttruppe, eigentlich vergolden. Wer die erlesen rohe Brutalität und die unaufhaltbare Spielfreude dieses Werkes entsprechend zu schätzen wußte, der wird „Royal Straight Flesh“ vergöttern. Als Schlagzeuger wütet hier Matte Modin, welcher sonst neuerdings bei Dark Funeral die Felle peinigt ÔÇô hier läuft er zweifellos zu seiner Höchstform auf. Der hochexplosive Endmix von Klangmeister Daniel Bergstrand (In Flames, Meshuggah) mutet an wie ein gnadenloser hämischer Killer, der mit Axt und Stilett vorgeht, also schmetternd schwer und gleichzeitig messerscharf.
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