Review

Artist: CREMATORY

Titel: Remind

Nicht gerade sang- und klanglos verabschieden sich Crematory, sondern nach der gar nicht so lange zurückliegenden Wiederveröffentlichungsorgie mit einem weiteren Geschenk an die Fans, nämlich mit vorliegender Doppel-CD, die in einer raumhungrigen Box steckt, was aber angesichts des 60(!)seitigen Booklets mit unzähligen Bildern, einer History und Live-Dates etc. nicht zu vermeiden war. Auf CD1 präsentieren sich Crematory so, wie sie sich live nach zehnjährigem Bestehen zum Abschluß zeigten: Abschiedstournee, auf der in chronologischer Manier die Geschichte der Band akustisch nachgezeichnet wird, wobei selbstredend der eine oder andere Klassiker mitgenommen wird. Anschaulich ist der Werdegang, denn klang man anfangs schwer nach Death Metal mit tiefen Growls, so sind, bei Beibehaltung der Konstanten Keyboard und Melodie, die Arrangierfreude und ÔÇôkunst über die Jahre hörbar gereift, erkennbar beispielsweise an dem mehrstimmigen Gesang in “Fly” vom 99er Album “Act Seven”. Nach 77 Minuten Livepower ist CD2 an der Reihe, auf der acht mehr (“Do You Know”, “Welcome To…”) oder minder (“Fly” Single Version) rare Tracks sowie die originalen Demotracks von 1992 vertreten sind. Warum man dabei auf das “Outro” verzichtete, ist unverständlich. Aber nachdem man im Booklet eingangs so ziemlich allen gedankt hat, die in irgendeiner Form zu Crematorys Fortbestand beigetragen haben, kann so etwas ja mal passieren. Und immerhin schließt sich so am Ende der musikalische Kreis, aus dem es mitunter gar keinen Ausgang geben sollte.

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