Review

Artist: CARNIVAL OF DREAMS

Titel: Labyrinth

Ein durchaus hörenswertes Ergebnis, das Altmeister Carlos Peron hier mit zwei Mitstreitern und einigen Gastsängerinnen abgeliefert hat. Elektronik kann so reich an Atmosphäre sein, was hier vor allem bei Tracks wie “The Perfect Journey” und dem instrumentalen “Vampyria” eindrucksvoll bewiesen wird. Der Gesang ist stellenweise kurz vor dem Kippen ins Peinliche, wird aber dennoch immer wieder irgendwie aufgefangen. Die CD hat einen gewissen Charme, der den Hörer durchaus zu fesseln vermag. Auch die hervorragende Produktion der hauptsächlich sphärischen Klänge trägt hierzu natürlich bei. Mit ironischen “Hörspiel”-Einlagen signiert Peron seinerseits offensichtlich das Album in Hitchcock-Manier. Trotz einiger Weltschmerz- und Liebesleid-Balladen handelt es sich hier um eine eher dem Pop zuzurechnende CD, die aufgrund des Gesangs allerdings nicht an beispielsweise Wolfsheim heranreichen kann. Ach ja, und dann die Coverversionen: Ich mußte grinsend an die alte Mal Sondock-Zeit denken, als hier “Words” von F.R. David nachgespielt wird – noch nicht mal sehr weit vom Original entfernt. Schwieriger ist das Unterfangen, “Nights In White Satin” stil- und gefühlvoll rüberzubringen. Ein befriedigendes Ergebnis, analog zur gesamten CD, die einfach Spaß macht (reinhören: Schweizer trifft Sachsen, LOL) und hervorragende Einzeltracks beinhaltet.

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