Review
Artist: Beyond The Black
Titel: Break The Silence
- Artist: Beyond The Black
- Label/Vetrieb: Nuclear Blast
Mit „Break The Silence“ schlagen Beyond The Black ein neues Kapitel auf – und zwar eines, das lauter, persönlicher und mutiger klingt als alles, was die Band bisher veröffentlicht hat. Das sechste Studioalbum „Break The Silence“ ist nicht nur ein musikalisches Statement, sondern auch ein inhaltliches: ein Plädoyer für Verbindung, Kommunikation und den Mut, Schwäche zu zeigen. Und genau das macht es so stark. Schon mit dem Titeltrack wird klar, wie vielschichtig das Album ist. Statt sich auf bewährtem sinfonischem Metal auszuruhen, wagt die Band neue Wege: rhythmische Einflüsse aus Weltmusik, orientalische und keltische Klangfarben, unerwartete Chorgesänge, hybride Percussion. Dennoch bleibt der Sound unverkennbar Beyond The Black – melodisch, hymnenhaft und getragen von authentischen Emotionen. Jennifer Habens Stimme steht im Zentrum – und sie liefert ein herausragendes Album. Ihre Vocals wirken direkter, zerbrechlicher, häufiger roh und emotional als auf früheren Releases. Vor allem in Balladen und Midtempo-Songs zeigt sie ihre gesamte Bandbreite: von fragil geflüstert bis opernhaft machtvoll. Die Produktion ist groß, aber nicht überladen. Die Arrangements lassen Raum für Details: Percussion, Streicher, Ethno-Elemente, Gitarren, Chor – alles greift ineinander. „Break The Silence“ ist kein reines Symphonic-Metal-Album – es ist moderner, freier, reifer.
Leoni Dowidat
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