Review

Artist: BANANAFISHBONES

Titel: Viva Conputa

An „Come To Sin“ kam man als MTViva-Gucker in den letzten Wochen kaum vorbei. Ist auch nicht so schlimm, weil es ein schöner Popsong ist, der sich durch sing-along Melodie auszeichnet. Auf dem ganzen Album zeigen sich die drei Bayern, wenn nicht gerade innovativ, so doch spielfreudig, da sie Country und Folk und sogar psychedelische Bausteine verwenden. Die im Info angekündigten „fetten Zerrsounds“ scheinen auf meiner Ausgabe der CD zu fehlen, dabei hätte ich gerne auf das 20minütige „The More I Drink“ am Ende verzichtet, weil das nur nervt, so ein mißratener experimenteller Ghost-Track. Bis auf „Swimming Pool“, einer gelungenen, augenzwinkernden Folk-Ballade, ist aber alles sehr country und poppy ausgefallen, so daß ich prognostiziere, daß „Viva Conputa“ für Celine Dion- und Kuschelrock-Käufer eine echt extreme CD im knapp 20 CDs umfassenden CD-Tower im Wohnzimmer neben der Couchgarnitur am Fenster sein wird, aber bis zum abgedrehten Ende kommen die ja eh nicht, wenn sie nach Feierabend mal eine CD hören und dabei das Abendessen und die Kinder fertig machen, und mehr schwachsinnige Vorurteile fallen mir jetzt auch nicht mehr ein.

Veröffentlicht: 1999

1999 findest du Hier finest Sonic-Secucer Ausgaben aus dem Jahr 1999

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