Review
Artist: ANDREW W.K.
Titel: I Get Wet
- Artist: ANDREW W.K.
- Label/Vetrieb: Def Jam, Mercury, Universal
Motti für das Debüt von X-trem-Rocker AWK zu finden, fällt angesichts der überaus passenden Namensgebungen seiner Songs nicht allzu schwer: „It’s Time To Party“, „Ready To Die“, „Party Til You Puke“, „Don’t Stop Living In The Red“ oder „Party Hard“ sagen eigentlich schon alles über den Charakter der Machart von „I Get Wet“ aus: Fete bis der Arzt kommt, alamiert von umsichtigen Nachbarn, die sich schwer um das Wohl der im Obergeschoß hausenden Jugend und vor allem um ihr eigenes Gehör & ersehnte Nachtruhe sorgen. Von 8 Uhr abends bis 4 Uhr mittags feiert der Harte-Klänge-Fan von heute – mit Dauerbeschallung von Mr. Andrew W.K. Schon die unangreifbaren Kiss sangen in den seligen 70ies von „Rock And Roll All Nite“ und auch die aufgelösten Ramones beschworen während ihrer 20-jährigen Karriere dann und wann den Spirit von ungeschütztem Geschlechtsverkehr, illegalen Substanzen und verzerrten Gitarren. Im 21. Jahrhundert erteilt nun Feier-Fachmann W.K. in zwölf lehrreichen Lektionen und gut einer halben Stunde Spielzeit dem Partylaien, wie mittels Wein, Weib und Gesang in der Gegenwart coole Stimmung erzeugt wird. Massiver „Voll-in-die-F.R.E.S.S.E.“-Sound nach britischem Streetpunk-Vorbild, gepaart mit catchy Mitgröl-Refrains und High-End-Produktion verleihen dem völlig durchgeknallten Amok-Ami und seinem Album genau das gewisse Etwas, das allgemeinhin als pure Energie verstanden wird und durch dessen Einfluß in besonders intensiven Momenten auch schon ganze Wohnungseinrichtungen im Partyfieber dem Erdboden gleichgemacht wurden. Andrew W.K. bringt alles zurück zum Rock: Kreischende Mädchen, frisierte Mopeds und Himbeergeist in der Bowle. Ganz wie früher. Danke Andrew sagen:
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