Review

Artist: AKERCOCKE

Titel: Renaissance In Extremis

Akercocke „Renaissance In Extremis“

(Peaceville/Edel)
Akercocke sind bekannt für ihren brutalen Sound zwischen Death und Extreme Metal. Sie würzen ihren Stil gern mit Anleihen bei Progressive Metal oder sogar Punk. „Renaissance In Extremis“ bietet keine großen Überraschungen, fordert den Hörer dafür umso mehr heraus, zwischen hart rockenden und doomig bösen Tönen zu pendeln. Die langen instrumentalen Parts klingen richtig fett und sorgen dafür, dass das Album ein sehr kurzweiliges ist. Ruhigere Töne findet man ebenso wie schnelle und laute. Das gesamte Album ist sehr verspielt und bereitet Freude beim Hören, auch wenn man zugegebener Maßen die instrumentalen Passagen durchaus ansprechender und spannender empfindet als die mit Gesang, der die wahrlich virtuose Spielweise irgendwie eher unterbricht als fördert.
Christian Haase

Veröffentlicht: 09/2017

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