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CD-Rezension / Review / Kritik

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sleepwave broken compass

Sleepwave
„Broken Compass”
(Epitaph/Indigo) Die Stimme von Sleepwave kommt einem beim ersten Hören entfernt bekannt vor - wenn man sich in der US-PostHardcore-Szene auskennt, vielleicht sogar mehr als entfernt: Spencer Chamberlain, der Frontmann war bei Underoath bis zu deren Auflösung 2013 am Mikrofon engagiert. Underoath sind nun Geschichte, und Spencer führt seine Karriere nach einer Kreativpause nun in einer ähnlichen, aber doch anderen Band weiter. Das Debüt „Broken Compass” hat zwar noch einige Core-Wurzeln, aber im Großen und Ganzen ist es deutlich mainstreamiger ausgefallen, als man hätte erwarten können. Zwar gaben das online veröffentlichte „Rock’n’Roll Is Dead And So Am I” und die Single „Through The Looking Glass” einen ersten Eindruck, aber Vorabveröffentlichungen sagt man ja gerne nach, kommerzieller zu sein als das eigentliche Werk. Was Chamberlain & Co. zusammengestellt haben, klingt letztendlich wie eine harte Version von Linkin Park: Piano-/Elektro-Hooklines, Riffs und Shouts in den Strophen, dann überwiegend cleane Vocals im Refrain. Und genau wie bei Linkin Park kann das zu Ermüdungserscheinungen führen. „Broken Compass” ist ein gutes Rock-Album, sonderlich kreativ ist es aber nicht ausgefallen.
Masi Kriegs

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 10/2014.


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