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CD-Rezension / Review / Kritik

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petrels mima

Petrels
„Mima“
(Denovali/Cargo)
In Harry Martinsons SciFi-Versepos „Aniara. Eine Revue von Menschen in Zeit und Raum“ ist Mima der Name eines allwissenden Computers, der sich an Bord eines vom Kurs abgekommenen Raumtransporters befindet. Petrels’ „Mima“ bezieht sich nicht unmittelbar auf Martinsons Text. Vielmehr geht „Mima“ den Fragen nach der Wechselwirkung von Glaube und Unwissenheit nach. Formuliert sind diese in Form ausladender elektronischer Titel, die ausgiebig im Zitatenschatz plündern. Von verhuschter Geräuschmusik zum Einstieg ins Album bis zum retro-futuristischen Kitsch im abschließenden „Treetiger“ lässt Petrels wenig aus. Technikaffinität, Neugierde und das Bestreben, glauben zu können, statt wissen zu müssen, treffen auf „Mima“ zusammen. Antworten gibt es indes keine – aber die hatte auch niemand angesichts der Fragestellung erwartet, oder?
Sascha Bertoncin

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 03/2014.

Tuesday the 7th.
2017 Sonic Seducer Magazin

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