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CD-Rezension / Review / Kritik

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sebastian komor vikings thrones and dragonbones

Sebastian Komor
„Vikings, Thrones And Dragonbones“
(Alfa Matrix/Soulfood)
Ist das And One? Das könnte man bei den ersten Klängen des Openers „Ginnunga“ von Sebastian Komors Soloalbum glatt meinen. Doch Ex-Icon Of Coil-Mitglied Komor hat schon in der Vergangenheit mit Projekten wie Melt, Muscle & Hate oder Komor Kommando bewiesen, dass er richtig fette Teile rauskloppen kann. Und hält sich auf „Vikings, Thrones And Dragonbones“ auch nicht lange mit Naghavi-Sounds auf, sondern poltert ordentlich mit Tech-EBM-Sounds französischer Machart à la Carretta, Fixmer und Vitalic hinterher, massiv unterfüttert mit fiesen EBM-Hooklines und Combichrist’schen Berserker-Beats. „Angels Do Exist“ ballert jedwede Bassbox mühelos kaputt, „Dragon’s Lair“ wäre auf Laibachs Soundtrack zu „Iron Sky“ kaum aufgefallen – bis die Fixmer’schen Ausraster einsetzen. Gut zur Hälfte besteht die Platte jedoch aus mythisch bis horrormäßig angehauchten Score-Themes, zu denen Komor durch Serien wie „Game Of Thrones“ oder Tolkiens „Hobbit“ inspiriert wurde. Vielleicht sollte Puppys Scaremeister mit Komor mal gemeinsame Sache machen, könnte gut werden. Ungewöhnliche Mischung, aber zugleich ein megadickes Ding. Dafür, dass Komor gerade Vater geworden ist, liefert er hier ganz schön. Hut ab.
Catrin Nordwig

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 10/2014.


Wednesday the 8th.
2017 Sonic Seducer Magazin

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