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CD-Rezension / Review / Kritik

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fennesz bécs

Fennesz
„Bécs“
(editionsMego/Groove Attack)
„Bécs“ ist das erste Soloalbum von Christian Fennesz seit 2008 („Black Sea“) und seine erste Mego Veröffentlichung seit dem 2001er Album „Endless Summer“. Nachdem Fennesz die Möglichkeiten der Manipulation und Abstraktion von Gitarrenklängen in den letzten Jahren ausgiebig erkundet hat,  beginnt „Bécs“ ungewohnt – mit der fließenden Gitarrenpopnummer „Static Kings“, bei der die Unterstützung von Martin Brandlmayr am Schlagzeug und Werner Dafeldecker am Bass deutlich zu hören ist. Pop im Fennesz’schen Sinne heißt natürlich nicht Pop im Radioformat: im Titeltrack wird demonstriert, wie sich durch extreme Übersteuerung selbst die süßesten Melodien auflösen. Nach den düsteren und Drone-orientierten Alben, die Fennesz nach „Endless Summer“ produziert hat, kommt die Rückbesinnung auf Texturen-Pop überraschend, aber dennoch überzeugend.
Sascha Bertoncin

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 06/2014.

Thursday the 2nd.
2017 Sonic Seducer Magazin

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