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CD-Rezension / Review / Kritik

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etta zero the last of all sunsets

Etta Zero
„The Last Of All Sunsets”
(Dr. Music Rec./Membran)
Diesem Debüt hört man deutlich an, dass alle Bandmitglieder keine Neulinge im Musikbiz sind, sondern ihre Instrumente lieben und seit Jahren beherrschen. Der Dark Rock-Sound mit deftigem Heavy-Einschlag ist punktgenau aufeinander eingespielt. „The Last Of All Sunsets“ ist ein organisches Album, das den Hörer mit Authentizität zu überzeugen vermag. Eindimensionales Geballer kann man hier lange suchen – vielmehr belegen Tracks wie das elektronische „Heartbeats“ und das herrlich balladeske „Heaven Is Close“, dass man sich auch auf weiteren Parketten durchaus zuhause fühlt. Thematisch dreht sich bei den Liechtensteinern alles um die Themen Licht und Schatten, Anfang und Ende – immer wieder laden die Songs zu einer metaphorischen Reise ein – mal sensibel, mal kraftvoll inszeniert und immer mit einer gehörigen Portion Experimentierfreude. Doch wer fette Gitarrenklänge mag, kommt mit Songs wie „Crush On You“, „All That I See“ und dem Titeltrack „The Last Of All Sunsets“ auch herrlich auf seine Kosten und wird Etta Zero sicherlich nicht mehr aus dem Player nehmen!
Medusa

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 06/2014.

Thursday the 2nd.
2017 Sonic Seducer Magazin

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