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CD-Rezension / Review / Kritik

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Diablo Blvd Zero Hour CD Cover

Diablo Blvd „Zero Hour“

(Nuclear Blast/Warner)
Das vierte Album von Diablo Blvd besticht durch soliden Metal, der ohne Growls auskommt, dafür aber mit klarem und kräftigem Gesang für Fist-in-the-air-Momente sorgt. Dabei sind manche Zeilen so griffig, dass sie zum Mitgrölen einladen, wie zum Beispiel in „Animals“. Auf den Spuren von Bands wie Metallica oder Type O Negative verbinden Diablo Blvd auch den Sound der 80er-Größen wie Killing Joke oder Sisters Of Mercy mit ihrem brachialen, aber dennoch mainstreamtauglichen Stil. Das Vorgängeralbum „Follow The Deadlights“ schaffte es in ihrem Heimatland bis auf Platz 3 der Charts und es ist anzunehmen, dass die Band an diese Erfolge anknüpfen möchte, nun da sie auf Nuclear Blast gesignt wurden (übrigens als erste belgische Gruppe überhaupt). Thematisch geht’s eher pessimistisch zur Sache und es werden die großen politischen Themen der Gegenwart musikalisch beackert. „Zero Hour“ wurde das Werk benannt, was den Nagel auf den Kopf trifft.
Christian Haase

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 10/2017.
Tuesday the 26th.
2017 Sonic Seducer Magazin

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