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CD-Rezension / Review / Kritik

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Dead Man Recovering Panic In Slow Motion CD Cover

Dead Man Recovering „Panic In Slow Motion“

(Space Race Records/Audioglobe)
Zwölf Tracks feinsten Synthie-Pops werden uns auf dem Debütlangspieler „Panic In Slow Motion“ von Kenneth Steen Larsen unter dem Projektnamen Dead Man Recovering serviert. Beim Hören keimen leicht sentimentale Gefühle auf verursacht durch die perfektionierte Melancholie im Pop - wie damals in den 1980er Jahren. Die ersten fünf Titel, wie beispielsweise „Zombie“, geben sich flächig und träumerisch, bis dann allerdings das sechste Lied die musikalische Grundstimmung in eine unerwartete Richtung kippen lässt. Vor dem inneren Auge entsteht durch „Kissed“ die Vision, dass ein einsames Paar auf dem abgetretenen Parkett eines Kreuzfahrtschiffes unter den wachsamen Augen des Alleinunterhalters einen Schieber tanzt. Das ganze Album zeichnet sich durch samtige Klänge aus, was wiederum eine sorgfältige Produktionsarbeit vermuten lässt. Wer beim schnellen Radfahren über die abendlichen Landwege mit aufsteigendem Nebel immer mal gerne den Soundtrack von „Drive“, Depeche Modes „Exciter“ oder Apoptygma Berzerks „Harmonizer“ gehört hat, sollte „Panic In Slow Motion“ unbedingt auch ausprobieren.
Sandra M. Heinzelmann

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 10/2017.
Wednesday the 15th.
2017 Sonic Seducer Magazin

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