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CD-Rezension / Review / Kritik

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feathered arms

Feathered Arms
„Feathered Arms“
(Stargazer Records/Broken Silence)
Ist das noch Punkrock? Ist das Post-Punkrock? Die Songs von Feathered Arms sind schön noisig, schrammelig, geradeheraus, schnell, treibend und... Ach, was soll man hier zig Attribute aufzählen. Man sollte stattdessen erwähnen, dass dies alles von einer Frau gesungen wird, von Katja Nielsen, die auch die Synths bedient. Sie ist die treibende Kraft des schwedischen Quartetts, das sich aus Musikern rekrutiert, die zuvor etwa bei Bands wie Scraps Of Tape, Solander oder Virginia Sunrise spielten. Und die vielleicht einfach mal direkt drauflosrocken und -lärmen wollten. Was sich besonders in der Kombination von wirklich schnell geprügelten Drums und Gitarrenakkorden zeigt wie im Song „It’s Not Me, It’s You“, bei dem allerdings der gehetzte Gesang von Katja ein wenig untergeht. Neun Tracks, die alle eine gesunde Aggression mit sich bringen – und die professionell produziert wurden von Erik Sunding (Scraps Of Tape) und abgemischt von Mathias Oldén (The Hives). Das Richtige, um sich kurz mal die Gehörgänge freipusten zu lassen.
Georg Howahl

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 04/2014.


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