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CD-Rezension / Review / Kritik

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die happy everlove

Die Happy
„Everlove“
(F.A.M.E./Sony)
Drei Jahre sind ins Land gezogen, seitdem die Alternative-Rocker um Marta Jandová ihr letztes Studioalbum veröffentlichten. In der Zwischenzeit gab es eine Babypause, es wurden die 1000. Show sowie das 20. Bandjubiläum gefeiert. Mit dem neuem Label F.A.M.E. wurde jetzt ein neues Studiowerk realisiert, finanziert via Crowdfunding-Kampagne. Entstanden ist eine Platte, die man so gar nicht erwartet hätte. Sie ist wesentlich idyllischer geworden als die meisten Alben zuvor. Mit Tracks, die sich meist im Midtempobereich bewegen, überzeugt der Dreher vor allem durch seine Kompaktheit und Energie. Diese ruhigere Schiene passt ziemlich gut zum Klangbild der Band, zumal die kräftige Stadionstimme Jandovás extrem gut zur Geltung kommt. Das soll nicht alte Vollgashits schmälern, aber diese neue Freundlichkeit ist musikalisch beeindruckend. Wobei man nie den typischen Die Happy-Sound vermisst und nicht langweilig wird während der 13 Lieder. Es sind groovige, sehr emotionale Songs mit kraftvollen Rock-Riffs und gefühlvollen Arrangements. Tracks wie „If I Could Die Happy“, „Unlimited Love“ oder „Hypnotized“ harmonieren mit balladesken Titeln wie „Hang On“ oder „Time Is A Healer”. Das achte Studiowerk ist ein tolles Rock-Album geworden, das seine Faszination mit vergleichbar gedämpften Songs offenbart!
Erik Rössler

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 04/2014.


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