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CD-Rezension / Review / Kritik

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falloch this island our funeral

Falloch
„This Island, Our Funeral“
(Candlelight/Soulfood)
Mit ihrem gewollt entrückt klingenden Material erinnern sie mich oftmals stark an die Songs von Agalloch. Doch die spürbar sensitiven und naturnah empfindenden Schotten von Falloch kultivieren aktuell durchaus eine ganz eigene Note im seit 2010 zusammen kreierten Klangbild. Die melancholisch-verträumten Nuancen nehmen einen breiten Spielraum auf dem zweiten Album „This Island, Our Funeral“ ein. Dessen symbolträchtig daherkommende Betitelung überdacht die Stimmungstiefe dieser empfehlenswerten Veröffentlichung optimal, wie gleich der neunminütige Opener „Tòrradh“ erschöpfend aufzeigen kann. Letzterer ist nicht nur in Sachen Spieldauer ein wahrer Monumentalsong! Episch edel und löblich visionär breitet sich die Band darin aus. Und gerade die inbrünstig flehenden, vergeistigt anrufenden und hemmungslos ausgelebten romantischen Nuancen erwecken im Autoren unweigerlich Gedanken an das noble Schaffen von Alcest. Auch nachfolgend gibt es unheimlich stimmungsvollen und ästhetisch lupenreinen Atmospheric Metal, den die vier geschmackvollen Glasgower mit Respekt erzeugender, dramaturgischer Dichte zelebrieren. Wenige Bands im Metal-Bereich erreichen mittels massiver atmosphärischer Komponente eine so dermaßen hungrige, spirituell einnehmende Aura wie sie bei Falloch üppig zu genießen ist.
Markus Eck

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 10/2014.


Wednesday the 8th.
2017 Sonic Seducer Magazin

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