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CD-Rezension / Review / Kritik

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falkenbach asa

Falkenbach
„Asa“
(Prophecy Productions/Soulfood)
Selbstbewusst, aber auch deutlich geifernder als die letzten Anläufe präsentiert sich das neue Falkenbach-Werk. Die ruhigeren Passagen und Songs, zum Beispiel das vom Vinyl-Release bekannte „Eweroun“ oder in „Bluot Fuer Bluot“, sind organischer herausgearbeitet und mit sehr klarer Stimme gesungen, wodurch sie noch viel unmittelbarer wirken. Auch der mittlerweile große Anteil live eingespielter Instrumente schlägt sich deutlich positiv auf den Gesamteindruck nieder. Andererseits geht es auch wieder hart metallisch zu wie seit den Anfängen nicht mehr, wenn ich mich recht entsinne, wobei „Wulfarweijd“ unfreiwillig Potential zum Hit hat. Der sehr abwechslungsreiche Quasiquerschnitt durch das bisherige Schaffen klingt dennoch ungewöhnlich, da zuvor eine bestimmte Stimmung oder ein Thema ein Album prägte. Aber spätestens die episch ausklingenden Gesangslinien, die ja irgendwo das wesentliche Erkennungsmerkmal Falkenbachs sind, machen die neuen, sehr eingängigen Songs unverkennbar. Sicher ist, dass auch „Asa“ jeden Falkenbach-Fan als die perfekte Herbstplatte ins Nirvana schießt.
Yvonne Duchateau

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 11/2013.

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