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CD-Rezension / Review / Kritik

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equitant retrospekt 2008 2013

Equitant
„Retrospekt 2008-2013“
(EK Product/Broken Silence)
Dass wirklich die Notwendigkeit für ein Remastering bestand, ist angesichts der massigen Soundgestalt, die schon die ursprünglichen Versionen aufwiesen, arg zu bezweifeln. Aber gut, „Retrospekt“ ist eine Compilation von Tracks verschiedener Releases und es mag zumindest sein, dass die Lautstärkepegel angeglichen werden mussten. Stichwort Lautstärke: Maximum ist Pflicht, wenn die Bretter ungebremst treffen sollen. Raymond D. Heflin ist so etwas wie das amerikanische Pendant zu Terence Fixmer und The Hacker - mit etwas mehr Body als Techno auf dem Kerbholz. Seit den frühen Neunzigern zimmert er eigene Tracks und Remixe im heimischen Texas, wo es offenbar gute Sequenzer zu kaufen gibt. Das Gerät war in den letzten sechs Jahren jedenfalls im Dauereinsatz und häckselt sich durch Material, welches größtenteils nur digital oder noch gar nicht veröffentlicht wurde. Mechanisch, hart, dunkel und extrem drückend sind die 13 Einzelteile mit stimmstarken Gästen wie der recht bekannten Yasmin Gate. Damit ist zudem gesichert, dass das Material auch außerhalb der Clubs funktioniert. Wo das Gesaffelstein-Album unterm Strich nicht konsequent genug war, haut Equitant doppelt drauf.
Jörn Karstedt

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 02/2014.

Thursday the 2nd.
2017 Sonic Seducer Magazin

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