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CD-Rezension / Review / Kritik

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Celldweller Transmissions Vol. 04 CD Cover

Celldweller „Transmissions Vol. 04“

(FiXT)
Meine Güte, hat dieser Mann einen Output! Kaum ein Monat vergeht seit geraumer Zeit ohne ein neues Release von Multiinstrumentalist und Sowieso-Tausendsassa Klayton. Kann uns nur recht sein, solange nicht die geringste Delle im Qualitätslevel auszumachen ist, egal mit welchem Projekt er Gas gibt. Celldweller an sich steht von jeher für eine Mischung aus Rock und Electro mit orchestralen Sounds und ultra heavy Beats, doch die „Transmissions“-Reihe bildet eine Ausnahme. Hier ist Platz für Experimente, für modulare Synthies und andere analoge Hardware. Die Gitarre bleibt im Schrank, ansonsten ist alles erlaubt: Techno Body Music bei „The Siren’s Lullaby“, Drum’n’Bass bei „Pulse Injector“, alte Berliner Elektronik-Schule bei „Lifeforms“, Acid bei „Devil Fish“, Tech-Trance bei „Asteroids“ und so weiter und so fort. Kein Stück gleicht hier dem anderen, alles hat der Ami beängstigend perfekt drauf und über allem schwebt eine angenehm düstere Note. 13 Tracks sendet Klayton aus seinem scheinbar immer weiter expandierenden musikalischen Universum. Wohin das noch führen soll? Mir egal, ich bin dabei!
Jörn Karstedt

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 03/2017.
Friday the 3rd.
2017 Sonic Seducer Magazin

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