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CD-Rezension / Review / Kritik

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Arch Enemy Will To Power CD Cover

Arch Enemy „Will To Power“

(Century Media/Sony)
Erhebend, aufputschend, monumental und kraftstrotzend war die Musik von Arch Enemy in den letzten Jahren mehr als einmal. Mit „Will To Power“ macht der transatlantische Metal-Verbund allerdings einschüchternd klar, dass wir bislang noch gar nichts gehört haben. Seit Jahren im Aufwärtstrend und mit der neuen Frontsängerin Alissa White-Gluz noch mal in ganz andere Sphären katapultiert worden, zeigt diese Band jetzt, wozu sie wirklich imstande ist. Das ist nach dem starken „War Eternal“ keine leichte Aufgabe, scheint bei Arch Enemy aber wie ein Kinderspiel. Als würde man sich und dem Rest der Welt zeigen wollen, wie man ein perfektes Metal-Album schreibt, bereiten sie mit dem epischen, euphorisierenden Intro „Set Flame To The Night“ die Bühne für den explodierenden, wild zuckenden und strahlenden eigentlichen Opener „The Race“. Mit „The Eagle Flies Alone“ liefern sie wenig später die epische Hymne des Jahres ab, „First Day In Hell“ lotet die Härtegrade neu aus. In allen Songs schreit, tobt, singt, flüstert und grunzt Alissa White-Gluz wie ein entfesselter, sinnlicher Rachedämon, während die Gitarrendoppelspitze Michael Ammott und Jeff Loomis eh in einer eigenen Liga spielt. Wahrlich, ohne „Will To Power“ wird kaum eine Jahresbestenliste auskommen.
Björn Springorum

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 09/2017.
Thursday the 17th.
2017 Sonic Seducer Magazin

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