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CD-Rezension / Review / Kritik

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the 69 cats transylvanian tapes

The 69 Cats
„Transylvanian Tapes”
(Cleopatra/H’ART)
Sollte der Bandname Leserinnen und Lesern bekannt vorkommen: das ist volle Absicht. The 69 Eyes-Sänger Jyrki 69 hat sich in einer Art Supergroup mit Mitgliedern von The Cramps und Blondie zusammengetan und ein Album eingespielt, dessen Stil die Band als Gothabilly bezeichnet. So richtig oldschool Billy wird es dann nicht immer, aber als tanzbarer Soundtrack für eine Party taugt die aus zwei Instrumentalstücken und sonst nur Coverversionen bestehende Scheibe ganz gewiss. Die Covers kann man unterteilen in die Kategorien „genial” („People Are Strange” von The Doors oder „Werewolves Of London” von Warren Zevon), „ganz gut” (Elvis Presleys „She’s Not You” [The 69 Cats im Duett mit Wanda Jackson]) oder Del Shannons „Runaway”) und „wäre nicht nötig gewesen”, in der sich eigentlich nur der Bauhaus-Klassiker „Bela Lugosi’s Dead” befindet. Düsterer Sound für gute Laune - so lässt sich „Transylvanian Tapes” am besten beschreiben. Den Spaß, den die Herren Musiker bei den Aufnahmen hatten, will man sich am liebsten direkt live ansehen – eine Tour ist tatsächlich geplant.
Masi Kriegs

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 02/2015.
Monday the 13th.
2017 Sonic Seducer Magazin

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