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Published Date Written by Sascha Blach

Yello

Yello „Point“

(Polydor/Universal)

Wenn ein 75-Jähriger mehr Swag in der Stimme hat als jeder junge Rockstar, dann kann es nur um eine Band gehen: Yello. Dieter Meier (zugegeben, kaum ein Name kommt in der Popwelt mit weniger Glamour daher) raunt ins Mikro und die Wände beginnen zu schwitzen.

Schien es 2016 noch so, dass das Schweizer Duo altersgemäß relaxte und sich chillig in watteverpackten Sounds fläzte, geben Yello mit „Point“ noch mal richtig Gas. Die Vorab-Single „Waba Duba“ ist klassischer Yello-Stoff, der sich stellenweise zwar selbst zitiert, doch mit knusprigen Sounds die Grundausrichtung des Albums vorgibt. Die zwölf Songs pendeln zwischen gefrierender Coolness, durch die Dunkelheit schneidender Discobeleuchtung und schummriger Chill-Out-Zone. Sound-Fuchs Boris Blank schummelt in Stücke wie „Basic Avenue“ oder „Way Down“ gelegentlich Fetzen von Funk und Reggae zwischen die kross gebratenen Synths. Mit seiner Leonard Cohen-Raspelstimme streut Dieter Meier darüber die Würze aus sympathisch-absurden bis sinntiefen Lyrics, die von den ausgefeilten Dance-Beats durch die Songs getragen werden. Sogar Jazz samt Posaune darf es bei „Rush For Joe“ sein. Diese faszinierende Mischung schütteln die beiden hyperaktiven Electro-Silver-Ager, die 2016 nach über 35 Jahren Karriere ihr erstes Live-Konzert gaben, mit einer beiläufigen Lässigkeit aus dem Ärmel, die davon zeugt, dass sie immer noch ganz genau wissen, was sie tun. Von Altersmüdigkeit gibt es bei Yello keine Spur!
Torsten Schäfer


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(SB)

Saturday the 19th.
2017 Sonic Seducer Magazin

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