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CD-Tipps

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Wardruna "Kvitravn"

Soundcheck-Sieger/Album des Monats!

(Columbia Local)

Auf dem aktuellen Album „Kvitravn“ widmen sich Wardruna primär dem Animismus und den vielfältigen Motiven der vorchristlichen, religiösen Traditionen Norwegens. Musikalisch schließt das Album an die Runaljod-Trilogie an und entwickelt den typischen Klang der Songs weiter, wobei auch die spirituelle Schlichtheit des Albums „Skald“ von 2018 noch zu spüren ist. Eine besondere Vielschichtigkeit entsteht durch den Einsatz zahlreicher traditioneller und historischer Instrumente, so zum Beispiel der Tagelharpa oder der Trossingen Lyre. Den einzelnen Stücken, so auch dem Titelsong „Kvitravn“, verleiht Einar Selviks Stimme einen fast magischen Charakter, der den Zauber des heiligen weißen Tieres fast spürbar macht. Die einprägsame Stimme von Lindy-Fay Hella verleiht den Songs des neuen Albums eine Eindringlichkeit, die den Hörer in ihren Bann zieht und die mitunter an die musikalische Tradition der indigenen Völker des hohen Nordens erinnert. Grá, eine der Singleauskopplungen des vergangenen Jahres, besticht durch das hypnotische und treibende Trommelspiel, während „Munin“ von der Bedeutung der Erinnerung erzählt und die alten musikalischen Traditionen Norwegens wieder auferstehen lässt. „Kvitravn“ muss sich also keinesfalls hinter den Vorgängeralben verstecken und ist für Fans ein echter Hörgenuss.

Mirja Dahlmann

 

Das Album gibt es momentan bei uns als Aboprämie in der Digipack-Version – hier geht es lang!

In unserer neuen Sonic Seducer-Ausgabe 02/2021 gibt es außerdem eine große Story inklusive Interview zur Band. Jetzt hier bestellen, als reguläre Ausgabe oder ganz exklusiv mit Sonic Seducer-Mund-Nasen-Schutz!

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Sonic Seducer 02-2021 Epica & Rob Zombie + exkl. Epica-Remix auf CD + 17 Tracks-CD

Mund Nasenabdeckung 02 21

Stilvolle Mund-Nasen-Abdeckung + Sonic Seducer 02-2021 Epica & Rob Zombie + exkl. Epica-Remix auf CD + 17 Tracks-CD


http://www.wardruna.com/

(KM)

MajorVoice Morgenrot Album Cover 1500 1 559x559

MajorVoice "Morgenrot"

(NoCut / SPV )

Es gibt kaum einen Künstler, bei dem mir das Herz so schmerzt wie bei MajorVoice, denn sein nunmehr drittes Album mit dem deutschen Titel „Morgenrot“ hat in allen Fällen mehr Aufmerksamkeit verdient als diese Corona-bedingte Zeit leider hergibt. Nicht nur, dass Ronald Zeidler alias MajorVoice ein grandioser Livesänger ist, nein, auch sein Herzblut und Engagement, Menschen mit seiner Musik zusammenzubringen und auch Gutes zu tun, wie zum Beispiel mit dem 2020er Charity-Song „Miss Sarajevo“, der vollständig zugunsten der Organisation War Child war, verdienen nicht nur Respekt, sondern eine tiefe Verneigung. „Morgenrot“ – dieser Titel ist Programm: Die insgesamt zwölf Songs des Longplayers, auf dem der besagte Charity-Song übrigens nicht enthalten ist, zeugen von der Zuversicht, dass es im Leben immer weitergeht, ganz gleich, welche Erfahrungen es für Dich bereithält. Schon der opulent arrangierte Opener „Waves Of Love“ ist ein Song, der den Hörer sofort durch die starke Melodie und die unverwechselbare Basstenorstimme von MajorVoice in Beschlag nimmt. Mit „Ruf mich“, „Die ganze Zeit“, „Kein Meer zu tief“ und das herzzerreißende „Wenn Du gehst“ finden sich auch erstmals vier deutschsprachige Songs auf der Veröffentlichung des gestandenen Sängers, die ihm äußerst gut zu Munde stehen. Als herausragende Anspieltipps seien an dieser Stelle „Sunbed In The Rain“ mit seiner radiotauglichen Leichtfüßigkeit, das einfühlsame Duett „Lullaby Of Pain“ mit Scarlett Dorn (deren Stimme mit MajorVoice großartig korrespondiert) und das kraftvoll rockende „When You Love Someone“ empfohlen, die die Hochkarätigkeit dieses facettenreichen Albums deutlich unterstreichen. Und so sehr wie Herzblut und musikalisches Know-how bei „Morgenrot“ eine Symbiose eingehen, so klar hat die Musik von Major Voice das Zeug dazu, Menschen jenseits aller Genregrenzen anzusprechen und zu vereinen. Ein durchweg gelungenes Album mit außergewöhnlich ausgereiftem Songwriting und ohne einen einzigen Hänger! MajorVoice würde ich Stadionkonzerte in Unheilig-Größenordnung mehr als wünschen – und ganz sicher zutrauen.

Medusa

 

Das Album könnt Ihr hier bestellen!


https://majorvoice.de/

(KM)

 

Bloody Hammers Songs Of Unspeakable Terror

Bloody Hammers "Songs Of Unspeakable Terror"

(Napalm Records/Universal Music)

Horrorpunk! Horrorpunk! Horrorpunk! Musikalisch haben die Bloody Hammers aus North Carolina da gar nichts so "unaussprechliches" abgeliefert, das ganze Album rockt und macht Spaß.

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sigur ros cover

Sigur Rós Odin's Raven Magic“

(Krunk/Warner Classics)

Zwar kein neues Studioalbum der außergewöhnlichen Isländer, aber nichtsdestotrotz ein Tondokument, das Eure Aufmerksamkeit verdient.

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Fortid

Fortíđ „World Serpent“

(Prophecy Productions/Soulfood)

So sehr der Gesang von Fortíđ-Nucleus Einar Eldur Thorberg mitunter an Lemmy Kilmister erinnert, sei mit dieser erstaunlichen Feststellung ein für dieses Album generell gültiges Qualitätsmerkmal verknüpft. Denn „World Serpent“ rockt wie Sau. Sogar Thrash Metal à la Bay Area lässt sich in Spuren vernehmen. Und dies ohne auf jene betörend atmosphärischen Elemente zu verzichten, die das Subgenre des schwarz-metallisch fundierten Pagan-Sounds nun einmal auszuzeichnen hat. Eine durchgängig apokalyptische Vision, in zwei Zyklen von jeweils fünf Songs aufgeteilt, inklusive. Zugleich werden wir hier in höchst eindrucksvoller Weise Zeuge einer mutigen Emanzipation von den erstarrten Wikingerversatzstücken, auf denen anderweitig so verlässlich herumgeritten wird. „World Serpent“ entfaltet also trotz seiner endzeitlichen Perspektiven eine mitreißende Aura aus Energie, aus entfesselter Kraft und immensem Druck, die das Zeug dazu hat, dem lähmenden Jetzt die Stirn zu bieten. Selten zuvor haben Fortíđ – wenn nicht gar die gesamte Genreszene – soviel aktive Lebenshilfe auf einen Tonträger bannen können. Ragnarök kontra Corona, wir sind dabei!

Stephan Wolf

 

Ab sofort bei uns im Shop erhältlich: Sonic Seducer 12/2020 mit Mono Inc.-Titelstory, exklusivem -Remix und -Sticker, The Divine Art Kalender im XXL-Format, den 100 besten Szene-Alben u.v.m., als reguläre Ausgabe und ganz exklusiv mit Mund-Nasen-Schutz!

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https://fortid.bandcamp.com

(aw)

Puscifer Existential Reckoning

Puscifer „Existential Reckoning“

(Alchemy/Puscifer/BMG Rights Management/ADA Warner)

„Billy D ist spurlos irgendwo in den Hochwüsten im Südwesten der USA verschollen. Er trug nur eine Flasche Wein und einen geheimnisvollen Aktenkoffer bei sich. Sein Verschwinden verlangte von uns, die metaphorischen Myzelverbindungen zwischen Mathematik und Leidenschaft, Kunst und Ordnung sowie Hoffnung und Beweis zu erforschen.“ So die Ausgangslage des vierten Puscifer-Albums. Man könnte es sich einfach machen und sagen: Tool- und A Perfect Circle-Kopf Maynard James Keenan, der Puscifer zusammen mit Carina Round und Mat Mitchell seit 2007 betreibt, hat mal wieder einen Knall. Stimmt irgendwie auch – dessen ungeachtet ist der Longplayer mit dem wirren Überbau jedoch nicht nur vermutlich ein Riesenspaß für die Band, sondern auch ein groß(-artig) angelegtes Electro-Rockalbum, das weniger von Prog oder Alternative als von einer trippig-wuchtigen Nummernrevue hat. Das Trio bedient sich in den zwölf Songs zusehends brüchiger Rhythmen, die sich mal wie bei der Vorabsingle „The Underwhelming“ zu Ohrwürmern formieren, mal mit Round als stimmlichen Widerpart zu Keenan unheilvoll schabende Groove-Kartons zimmern. Stücke wie die Fake News-Schelte „Grey Area“ oder „Postulous“ docken bei Massive Attack, Deftones’ Schwarzlicht-Nebending ††† (Crosses) oder IDM an, und „Apocalyptical“ zitiert in den Vocal-Ad-Libs listig „Shut Up“ von den Black Eyed Peas. Das Ende mag dank Covid 19 und einer möglichen zweiten Trump-Amtsperiode nah sein – mit dieser hochwertigen Stunde Musik lässt sich aber auch das ertragen.

Thomas Pilgrim

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www.puscifer.com

(aw)

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  2. Mono Inc. "Melodies In Black"
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  5. Sólstafir „Endless Twilight Of Codependent Love“
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  8. Woodkid "S16"
  9. Crippled Black Phoenix „Ellengæst“
  10. Amaranthe "Manifest
  11. Goethes Erben „Flüchtige Küsse“
  12. Hell Boulevard "Not Sorry"
  13. Finntroll "Vredesvävd“
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  15. The Beauty Of Gemina „Skeleton Dreams“
  16. Yello "Point"
  17. Eric Fish & Friends "Gezeiten"
  18. Lord Of The Lost „Swan Songs III“
  19. Ost+Front "Dein Helfer in der Not"
  20. Angel
„A Woman's Diary - Chapter II"
  21. Angel
„A Woman's Diary - Chapter II"
  22. Joy Division 
„Closer“
  23. Statiqbloom 
„Beneath The Whelm”
  24. Feuerschwanz "Das Elfte Gebot"
  25. Depeche Mode "Spirits In The Forest"
  26. Beyond The Black "Hørizøns"
  27. The Other "Haunted"
  28. Muzz "Muzz"
  29. Alestorm "Curse of the Crystal Coconut"
  30. Die Kreatur "Panoptikum"
  31. Paradise Lost "Obsidian"
  32. In Extremo "Kompass zur Sonne"
  33. Austra „Hirudin“
  34. Fiddler's Green „Acoustic Pub Crawl II - Live In Hamburg“
  35. Dool „Summerland“
  36. Nightwish „HUMAN. :II: NATURE.“
  37. Ad Infinitum 
„Chapter I: Monarchy“
  38. Me And That Man „New Songs, New Man, Same Shit, Vol.1“
  39. Myrkur „Folkesange“
  40. Then Comes Silence „Machine“
  41. Crematory „Unbroken“
  42. Mila Mar „Harar“
  43. Ozzy Osbourne „Ordinary Man“
  44. Vlad In Tears „Dead Stories Of Forsaken Lovers“
  45. SnakeSkin „Medusa's Spell“
  46. A Life Divided „Echoes“
  47. Mono Inc. „The Book Of Fire”
  48. …And You Will Know Us By The Trail Of Dead „X: The Godless Void And Other Stories“ - Album des Monats
  49. Apocalyptica „Cell-0“
  50. Knasterbart „Perlen vor die Säue“
Friday the 23rd.
2017 Sonic Seducer Magazin

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