CD-Rezension / Review / Kritik

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seether isolate and medicate

Seether
„Isolate And Medicate“
(Spinefarm/Universal)
Die gibt’s ja auch noch. Tatsächlich ist „Isolate And Medicate“ ein anständiges Lebenszeichen der Südafrikaner, die ihre poppigen Parts poppiger und die harten Parts härter ausspielen als auf vorherigen Alben. Die vorab auf YouTube veröffentlichten Songs „Words As Weapons“ und „Suffer It All“ können also erfolgreich als repräsentativ für das Album betrachtet werden: es ist weniger oldschool Grunge und dafür einiges an härterer Musik darauf zu finden, den beiden letzten Alice In Chains-Alben nicht unähnlich. Dementsprechend hat sich die Abstinenz in Sachen Studioalben gelohnt, die Songs klingen frisch und kraftvoll. Ein kleiner Wermutstropfen ist inzwischen fast zum Markenzeichen von Seether geworden: mit einer Spielzeit von unter 40 Minuten ist auch „Isolate And Medicate“ ziemlich kurz geraten.
Masi Kriegs

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 07-08/2014.


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