CD-Rezension / Review / Kritik

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silent burden primal

Silent Burden
„Primal”
(Lab Complete/MondoTunes)
Scheitern auf hohem Niveau, da helfen auch keine prima Künstlernamen. An den Vorbildern jedenfalls liegt es nicht, dass vorliegende CD nicht überzeugen will. So nennt man unter anderem Künstler wie David Bowie, Lisa Gerrard, Peter Gabriel, Depeche Mode, The Cure, DAF oder Clan Of Xymox als Einflüsse. Dem einfach gestrickten Dark Electro der beiden Schweden hört man das leider nicht an - rätselhaft, wie man so renommierte Remixer wie Assemblage 23, Red Flag und Legendary Pink Dots dazu bewegen konnte, an „Primal“ mitzuwirken. An den wenig mitreißenden Kompositionen des Synthiemenschen Zebior und am dürren Gesang von Prosperia Dox lag dies sicherlich nicht. Beide wirken auf dem Album wie typische Hobbymusiker, was aber im Underground keinesfalls so negativ gemeint ist, wie’s vielleicht zunächst klingt. Trotzdem besteht wohl kaum eine Chance, dass über die vorliegende Special Edition hinaus jemals eine andere Auflage erscheinen wird. Dafür ist die Konkurrenz auf einem Markt, wo derzeit so viele richtig gute Bands um die Gunst des Publikums buhlen, doch zu groß.
Uwe Marx

Rezension aus Sonic Seducer 12/2013.


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