CD-Rezension / Review / Kritik

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Stoppenberg Ultimate Power CD Cover

Stoppenberg „Ultimate Power”

(X-Beats)
Wie er die Leute dazu bringt, mal mindestens mit dem Hintern zu wackeln, zeigt Jan Loamfield nicht erst seit Noisuf-X. Längst hat er mit Stoppenberg ein zweites Projekt etabliert, das im Vergleich zum großen Bruder etwas mehr aus der technoiden Richtung kommt, deshalb aber nicht minder lärmt. Getreu dem Projektmotto: „Gehorche der Bassline!“ feuert Loamfield auch auf dem dritten Album aus allen Rohren und zieht die Tanzrotte ziemlich gnadenlos in seinen Bann: Ob „The Truth“, „Let’em Taste Death“, „I’m On Fire“ oder das titelgebende „Ultimate Power“ – hier wird aus Stoppenberg einmal mehr Stompenberg! Dabei vertraut der Ruhrpott-Elektroniker im Zuge der Abwechslung ebenso auf durchgängige, lineare Beatraserei („Not Today“, „Spit It Out“) wie auf durch Breaks und Samples mannigfacher Art durchsetzte Kompositionen („I’m On Fire“, „Ultimate Power“). Pralle 14 Tracks sind da natürlich eine Herausforderung, aber hat ja auch keiner behauptet, dass Stoppenberg zum Sperenzchen-machen angetreten ist.
Marc Urban

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 03/2018.
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