CD-Rezension / Review / Kritik

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Trilogy On Trial Live 2016 CD Cover

Trilogy „On Trial – Live 2016“

(Maxsoniq Recordings)
Rund sieben Jahre ist es her, dass Torsten Schröder die Band verließ und Trial zu Trilogy wurde. Doch Mastermind Erick Miotke bewies ein gutes Händchen bei der Wahl seines neuen Mannes am Mikro, Jens Müller (Human R3source) in persona. So formiert produzierte das Duo die erfolgreiche EP „Combat Surfer“ (2013) und trat für diverse Gigs an. Einer davon ist als besonders zu bezeichnen – sowohl was die Kulisse anbelangt als auch hinsichtlich des Sets. Denn: Am 12. Juli 2016 spielten Trilogy auf dem legendären Familientreffen in Sandersleben alleinig Klassiker aus den großen Tagen von Trial, die Anfang der Neunziger ganz vorn unter den Begründern des Dark Electro-Genres agierten. „Blut und Eisen“, „Snow“, „Hunter“, „Diabolic“, „Too Late“ etc. – kaum ein Favorit fehlt, wenngleich nicht alle Songs der (kaum zu überhören) hart abgefeierten Show ihren Weg auf diese limitierte CD im Digipak fanden. Fairerweise muss an dieser Stelle allerdings erwähnt werden, dass die Aufnahme qualitativ im Bereich eines mittelguten Bootlegs liegt. Vermutlich wurde der Ton rund 30 Meter von der Bühne entfernt eingefangen, was in gewisser Hinsicht für pures Livefeeling sorgt, aber meilenweit von einer Mischpultaufnahme entfernt ist. Sollte man sich als Fan selbstredend dennoch zulegen.
Jörn Karstedt

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 05/2017.
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Tuesday the 16th.
2017 Sonic Seducer Magazin

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