CD-Rezension / Review / Kritik

Drucken
spark maskiner

Spark!
„Maskiner“
(Progress Productions/Broken Silence)
2013, nach dem Ausstieg von Sänger Stefan Brorsson, stand die Zukunft von Spark! zeitweilig in den Sternen. Mit ihrem vorigen Album „Spektrum“ machten sie 2015 aus der damaligen Personalnot eine Tugend und arbeiteten mit mehreren Gastvokalisten zusammen. Musikalisch blieb diesmal alles beim Alten, doch das personelle Spektrum wurde für „Maskiner“ erneut verändert, wenn auch nicht erweitert: Christer Hermodsson ist der neue starke Mann am Mikrofon, der neben Mattias Ziessow die Besetzung komplettiert. Zweifellos eine gute Wahl, denn der kernige, aber keinesfalls brutale Ton, den Hermodsson auf „Maskiner“ anschlägt, passt zum typischen Sound der Band wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge. „Vansinn-E“ ist dank des gleichnamigen Teasers seit vielen Monaten im Umlauf – wem der Song gefällt, den dürften die restlichen auf „Maskiner“ enthaltenen Tracks kaum enttäuschen. Spark! rumpeln sich gewohnt brachial-poppig durch das ehrwürdige Oldschool EBM-Genre und hinterlassen dabei bleibenden Eindruck. Bei diesen Jungs weiß man einfach immer, was man bekommt – und mehr brauche ich ehrlich gesagt gar nicht. Astrein!
Kai Reinbold

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 06/2016.

Powered by Spearhead Software Labs Joomla Facebook Like Button
Thursday the 27th.
2017 Sonic Seducer Magazin

©