CD-Rezension / Review / Kritik

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stam1na slk

Stam1na
„SLK“
(Sakara Records/Omn Label Services)
Stam1na. Wer kennt sie nicht, diese Metal-Band aus Finnland? In ihrer Heimat zählen sie zu den ganz Großen und erreichen mit jedem Album mühelos Goldstatus. Nun ist es an der Zeit, den Rest der Welt vom eigenartigen Charme der finnischen Sprache zu überzeugen. Und zwar mit Album Nummer sechs, „SLK“. Die Andersartigkeit der Band um Frontmann Antti Hyyrynen wird den geneigten Hörer ohne Zweifel die eine oder andere Augenbraue hochziehen lassen, aber ganz sicher im positiven Sinne. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Kvelertak haben es vorgemacht, und wenn es auf Norwegisch funktioniert, sollte auch Finnisch keine Barriere sein. Stam1na vereinen frische Metal-Sounds mit einem Schuss Mystery. Eine interessante Herangehensweise, die im Herbst auf der gemeinsamen Tour mit Insomnium live vorgestellt wird. Anspieltipp: „Panzerfaust“. So viel zum Thema geheimnisvoll.
Juliane Lüthy

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 10/2014.