CD-Rezension / Review / Kritik

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sleepmakeswaves love of cartography

Sleepmakeswaves
„Love Of Cartography“
(Bird’s Robe Records/Bertus)
Wo wird heute abseits des Metals noch die ungestüme Energie der Gitarre zelebriert? Richtig, im Post-Rock. Und das große Talent von Sleepmakeswaves in diesem Genre besteht darin, ihre Songs so melodisch zu gestalten, dass sie auch in Erinnerung bleiben. Diese Tugend gepaart mit dem Talent zu nicht allzu plötzlichen Wechseln der Lautstärke und einem Oszillieren der Gitarren macht ihren Sound aus, den sie auf ihrem zweiten Album „Love Of Cartography“ konsequent ausbauen. Das Quartett aus Australien greift nach noch mehr Drama und Epik als beim Debüt „...And So We Destroyed Everything“ aus dem Jahr 2011. Dabei setzen sie auch elektronische Sounds ein, allerdings sehr sparsam wie in „A Little Spark“, der mit Ambient-Klängen für einen Ruhepunkt sorgt, bevor sich das Album mit „How We Built The Ocean“ wieder zu voller Größe aufschwingt.
Georg Howahl

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 09/2014.

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