CD-Rezension / Review / Kritik

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loewenherz irgendwo in deutschland

Loewenhertz
„Irgendwo in Deutschland“
(Echozone/Soulfood)
Mit L’Image hatten die Augsburger Andreas und Alex in erste Achtungserfolge als Supportact für beispielsweise De/Vision erzielen können. Mit ihrem Debütalbum „Irgendwo in Deutschland“ soll nun unter dem neuen Namen Loewenhertz der Durchbruch gelingen. Mal tanzbar treibend („Friends Like Me“), dann wieder gefühlvoll wie die vorab ausgekoppelte Single „Der Weg“ - die zehn Electro-Pop-Titel geben sich bewusst vielfältig. Das verbindende Element ist der Gesang. Wohlgefällig und ohne Fehl und Tadel, aber leider auch mit nur mittlerem Wiederkennungswert fügt sich die Stimme von Sänger Alex ins sanfte Gesamtbild der Lieder. Die wahlweise in deutscher oder englischer Sprache vorgetragenen Texte verlieren sich ganz ähnlich wie die netten Melodien nach kurzer Spielzeit, ohne bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Dank der namhaften Produzenten, allen voran José Alvarez-Brill (u.a. Witt, Wolfsheim), ist technisch an diesem Debüt alles perfekt, doch ohne Ecken und Kanten, was bleibt da schon. Etwas mehr Mut zum Risiko tut auch synthetischen Wohlfühlsounds gut.
Peter Heymann

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 05/2014.

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