CD-Rezension / Review / Kritik

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liquid grey arsenic dreams

Liquid Grey
„Arsenic Dreams“
(Echozone/Bob-Media)
Auch auf ihrem zweiten Album frönen Liquid Grey dem klassischen Gothic Rock im Sinne der späten Achtziger. Schickt man voraus, dass Mr. Liquid Grey (Robert Steen-Antonsen) Gitarrist der legendären griechischen Flowers Of Romance war, wird klar, dass die Betonung dabei ganz klar auf Rock liegt, musikalisch eher The Cult als The Mission, obwohl beide sicher Pate standen. Gitarren satt auf „Arsenic Dreams“, dazu die angenehm rauchige Stimme von Robert, griffige Hooklines und Melodien auf äußerst ansprechendem Niveau sorgen für anhaltende Kurzweil, auch wenn das Album nicht unbedingt nuancenreich ist. Für „Blazing Star“ bringt Mr. Liquid Grey düster-beschwörend noch Fields Of The Nephilim ins musikalische Spiel, bei „Dance Alone” ist der Descendants Of Cain-Sänger DM Kruger als Gastsänger dabei und verleiht dem Song durch seine dunkle Stimme, die unter die Haut geht, emotionale Tiefe und macht ihn zu einem der Höhepunkte des Albums. Gothic Rocker Tom O’Connell (ex-Garden Of Delight, All Hallows Eve, The House Of Usher, Traumtaenzer) wurde für die technische Bearbeitung dieser Produktion gewonnen und verpasste den Titeln eine druck- und kraftvolle Klangdichte. Genrefans werden an diesem Silberling ihre helle Freude haben.
Karin Hoog

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 05/2014.

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