CD-Rezension / Review / Kritik

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the intersphere relations in the unseen

The Intersphere

„Relations In The Unseen“
(Long Branch Records/SPV)
Die vier Baden-Württemberger Jungs von The Intersphere beschäftigen sich auf ihrem vierten Album „Relations In The Unseen“ mit allem, was unser Denken, Handeln und Fühlen unbewusst beeinflusst und lenkt. Gepackt wird das in knackigen, gut verdaulichen Pop-Rock. Nach dem freudigen Plündern der im Studio befindlichen Instrumenteüberraschungskiste hat man sich etwas stärker als auf den Vorgängerscheiben auf die instrumentellen Arrangements konzentriert. Zu komplex klingt das neue Werk trotzdem keineswegs. Auch wenn es nach Klischee klingt: Dass das Quartett auf die Mannheimer Popakademie ging, überrascht angesichts der guten Produktion und kalkuliert klingenden Catchyness wenig. „Relations In The Unseen“ macht Spaß, aber es ginge noch besser. Es reißt mit, aber nur ein bisschen. Und so entsteht am Ende ein etwas fahles Gefühl in den Gehörgängen mit dem dringlichen Wunsch nach Unordnung und Ecken und Kanten, denn die gibt es hier leider ganz sicher nicht. Liebe Leute, folgt doch demnächst bitte eurer Textzeile „Better let it go“ („Joker“) und wir sind alle ein bisschen glücklicher, ja?
Hannah M. Seichter

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 03/2014.


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