CD-Rezension / Review / Kritik

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Sivert Høyem Live At Acropolis Herod Atticus Odeon Athens CD Cover

Sivert Høyem „Live At Acropolis – Herod Atticus Odeon, Athens” (CD/DVD)

(Hektor Grammofon/Rough Trade)
Sting, Pavarotti, Sinatra. Sivert Høyem befindet sich in illustrer Gesellschaft. An zwei Abenden spielte der Norweger im Herod Atticus Odeon auf der griechischen Akropolis, wo gewöhnlich die internationale Creme de la Creme auftritt. Viele Musiker lecken sich die Finger danach, wenigen ist es vergönnt. Høyem gehört nun dazu und feierte dieses Ereignis mit einem bunten Querschnitt durch sein Oeuvre. Sowohl Madrugada-Songs wie „Honey Bee“ oder „What’s On Your Mind“, aber vor allem Lieder seiner fünf Alben umfassenden Solokarriere. Mit im Gepäck: ein Streichquartett, das den Sound der ohnehin melodischen Blues-Songs unterstreichen sollte. Tatsächlich fängt das Album den Livesound des Norwegers extrem gut ein. Høyem gehört zu den Musikern, die auf der Bühne die Arrangements gerne abwandeln und so gönnt er Songs wie „Honey Bee“ stellenweise eine Piano-Instrumentierung oder auch dem kraftvollen „Lioness“ und dem reduzierten „Handsome Saviour“ frische Texturen. „Live At Acropolis“ versprüht die Unmittelbarkeit des Bühnenauftritts und der Livefunke kann auch auf Konserve überspringen. Begleitet wird die Doppel-CD von einer DVD, auf der der Auftritt in Griechenland filmisch festgehalten wurde.
Torsten Schäfer

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 06/2017.
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Saturday the 25th.
2017 Sonic Seducer Magazin

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