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CD-Rezension / Review / Kritik

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elvenking the pagan manifesto

Elvenking
„The Pagan Manifesto“
(AFM/Soulfood)
Die willensstarke italienische Folk Power Metal-Truppe präsentiert sich auf dem neuen Output abermalig mit einem höchst eigenständigem Klangbild. 1997 ins Leben gerufen, feilten sie bis heute emsig an Stilfeinheit, musikalischer Homogenität und vor allem an der Qualität ihrer beschwingten Legendenmusik. Das Intro „The Manifesto“ eröffnet für elf höchst eingängig inszenierte Stücke, denen es nicht an Entschlossenheit, Druck, Stimmung und Atmosphäre mangelt. Teils geht es in abenteuerlich gewagten Strukturen aufwändig orchestriert zu, was festliches Ambiente aufkommen lässt. Sänger Damna versucht erst gar nicht, irgendwelche Vorbilder nachzuahmen. Er vokalisiert die Kompositionen zwar eher leichtfüßig, doch sämtliche Charakterzüge der Songs kommen zum Ausdruck. Der Anteil verspielt-lieblicher Folklore im erhaben geschmiedeten, betont hymnischen Kraftstahl wurde gegenüber den letzten Auswürfen merklich erhöht, was mir persönlich nur recht sein soll. Denn so kommen derlei relevante Kontraste optimal zur Geltung, was all die perfekt integrierten, balladesken Momente dieses erlesenen Albums verdeutlichen. Obwohl verdammt viele Ideen und noch mehr spieltechnische Raffinessen verarbeitet wurden, ertönt „The Pagan Manifesto“ wie aus einem Guss.
Markus Eck

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 05/2014.

Monday the 13th.
2017 Sonic Seducer Magazin

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