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CD-Rezension / Review / Kritik

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Veröffentlichungsdatum
Elektro Guzzi Parade CD Cover

Elektro Guzzi „Parade“

(Denovali/Cargo)
Wer in den letzten Jahren eins der großen Non-Rock-Festivals besucht und sich dabei nicht ausschließlich die Headliner angeschaut hat, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit auch über Elektro Guzzi gestolpert sein: ein Wiener Trio, das die alte Idee der computerfreien Club-Musik auf der Bühne neu aufleben lässt – oder auch ohne Scheuklappen an anderen Szenen andocken kann. Die vier Tracks entstanden als Auftragsarbeit für das Artacts Festival für Jazz und improvisierte Musik und erweitern das Stamminstrumentarium (Schlagzeug, Bass, E-Gitarre) um Posaunen. In verdoppelter Mannstärke loten Elektro Guzzi aus, welche Auswirkungen der mächtige und schwermütige Klang der Bläser auf ihren Sound hat. Mit gedrosseltem Tempo, aber gesteigertem Durchsetzungsvermögen erkundet das Trio mit sechs Musikern basslastige Genres von Dub bis Rara. Hoffentlich kein einmaliger Abstecher.
Sascha Bertoncin

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 02/2017.
Monday the 13th.
2017 Sonic Seducer Magazin

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