CD-Rezension / Review / Kritik

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the foreign resort the american dream

The Foreign Resort
„The American Dream“
(Reptile Music/Ignition/Altone)
Kraftvoll getriebener Postpunk mit deutlichen Indiepop-Anleihen, dafür steht The Foreign Resort auch auf ihrer EP „The American Dream“. Das Trio aus Kopenhagen hat es geschafft, seine Liverauheit auf die Aufnahmen der fünf neuen Songs zu übertragen. So erreicht die Basslinie etwa in „Suburban Depression“ eine Geschwindigkeit und Eindringlichkeit, die eines Peter Hook würdig ist. All diese Songs haben Kanten, an denen man unweigerlich hängen bleibt – und beziehen sich auf den amerikanischen (Alb-)Traum, den die Dänen erbarmungslos auseinandernehmen. Hier spürt man die Energie einer Wut, die aus Ablehnung und Faszination zugleich geboren wurde. Zugleich unterschlagen sie den wunderbaren Sound ihre Wave-Gitarre nicht, wie man in „Under Bright Neon Lights“ oder im Cure’esken „Skyline/Decay“ aufs Eindrucksvollste demonstriert bekommt. Mehr davon bitte.
Georg Howahl

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 04/2016.


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