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CD-Rezension / Review / Kritik

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eliwagar eliwagar

Eliwagar

„Eliwagar“
(Nordafolk Records/Import)
Der hohe Norden Europas zog Runahild Dahl schon vor langer Zeit in seinen Bann. Bereits ihr Debütalbum „…Memories Of The Warrior Will…“ (2008) war eng verknüpft mit den Mythen und Sagen Skandinaviens. Jetzt, da die Sängerin mit ihrem Mann Bjørn auf einer ökologischen Farm in Norwegen lebt, ist das nicht anders. In schneller Folge ist „Eliwagar“ das inzwischen siebte Album der bekennenden Heidin. Vielfältige Flötenklänge, vereinzelte Cello- und Drehleier-Parts und der feine, oft mehrstimmige Gesang bilden den Kern der Stücke. Angereichert werden die sehr puristischen Arrangements durch E-Gitarre, Bass und Percussion, was nicht immer optimal in den Pagan Folk-Kontext passt. Insbesondere wenn die Gitarrenriffs zu schroff ausfallen, wünscht man sich schlagartig mehr Harmonie herbei. Diese neuen Impulse verleihen der Musik Eliwagars zwar mehr Dynamik, nehmen ihr aber auch etwas von ihrem natürlichen Charme. Einen etwas verwirrenden Eindruck hinterlässt auch „Skyjoldmøy“, in dem wüste Grunts plötzlich die Lagerfeuerromantik der Scheibe durchbrechen. Ein Lob verdient an dieser Stelle das Booklet mit seinen beeindruckenden Landschaftsbildern.
Peter Heymann

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 10/2014.



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