CD-Rezension / Review / Kritik

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rudolf eb.er brainnectar

Rudolf Eb.er
„Brainnectar“
(Schimpfluch Associates)
Der Hinweis „Psychoactive Acoustics“ auf dem Albumcover lässt auch Eb.er-unkundige erahnen, dass „Brainnectar“ weder ins Easy Listening- noch ins New Age-Fach gehören. Fachkundigen Geräuschfreunden wird hingegen spätestens bei der Erwähnung von Hijokaidans Junko Hiroshige das sprichwörtliche Wasser im Mund zusammenlaufen. Doch bevor der japanische Vokalextremist seinen ersten Auftritt auf dem Album hat, führt Eb.er durch die akustische Welt der Insekten und der diskreten Töne. Aber auch weißes Rauschen und schamanische Instrumente kommen zum Einsatz. Entgegen der landläufigen Meinung ist Eb.ers Welt ein streng konzipierter und exakt arrangierter Ort, an dem jeder noch so kleine Klangfetzen bewusst platziert ist.
Sascha Bertoncin

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 10/2014.


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